BAFA blamiert sich
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat sich mit der Einführung des Online-Reservierungsverfahrens für die Umweltprämie offenbar keinen Gefallen getan. Nicht nur, dass die Server nach kürzester Zeit überlastet waren, auch wurden Bestätigungsemails an falsche Personen verschickt. So erhielten womöglich tausende Personen E-Mails anderer Bürger nebst Name, Adresse, Fahrgestellnummer und anderen brisanten Daten.
Update: Es gibt eine Erklärung auf bafa.de
„Die vom Unternehmen bereitgestellten Server laufen stabil. Die Probleme sind demgegenüber netztechnischer Natur; es spricht einiges dafür, dass es sich um eine sogenannte „denial of service-Attacke“ handelt: Nach Angaben des mit dieser zentralen Aufgabe betrauten Dienstleisters werten verschiedene Knotenpunkte im Internet unter Umständen die zahlreichen Anträge als Angriff und verweigern die Weiterleitung.“
„Im Vorfeld wurden Testläufe mit mehreren 100.000 Anträgen erfolgreich durchgeführt.“
Die Tests müssen es ja richtig gebracht haben. Genauso wie die Tatsache, dass das BAFA „den externen Dienstleister aufgrund seiner einschlägigen Referenzen ausgewählt“ hat.
Siehe dazu auch den interessanten Heise-Foren-Artikel von fefe.