Sebastians Weblog

28Jul/090

Netiquette bald Pflicht?

Es gibt mal wieder fantastische (!!!) Neuigkeiten aus dem Hause von der Leyen. Frau Ministerin (aka Zensursula) plant „Benimm-Regeln“ für das World Wide Web. Anscheinend reicht es ihr nicht aus, das Internet mit einem der eigentlichen Absicht unnützen Stopp-Schild „zensieren“ zu lassen. Nein, sie möchte mehr: Einen Verhaltenskodex fürs Internet.

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28Jul/090

Global Warming

Ich zitiere einfach mal großflächig:

“Photos from US spy satellites declassified by the Obama White House provide the first graphic images of how the polar ice sheets are retreating in the summer. The effects on the world's weather, environments and wildlife could be devastating.“

Erschreckendes Bild! [via fefe.de]

28Jul/090

Staatsanwaltschaft Mönchengladbach

In den vergangenen Wochen war bereits mehrfach darüber zu lesen: Schlampereien bei der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach. Diese Schlampereien gingen soweit, dass Straftäter auf freien Fuß kamen bzw. eine verkürzte Haftzeit hatten.

Keinesfalls kann ich das Verhalten der Staatsanwaltschaft gutheißen. Hier ist wirklich etwas passiert, was nicht hätte passieren dürfen. Leider fehlt mir einerseits das interne, andererseits das fachliche Wissen, um das Vorgehen der Staatsanwaltschalft beurteilen zu können. Doch von außen scheint das ganze etwas hochgepusht. Man liest viele Schlagzeilen und noch mehr Schlagworte: „mutmaßliche Sexualstraftäter aus der Untersuchungshaft entlassen“, „Missbrauch einer 14-jährigen“ oder „das Vertrauen der Bürger in eine funktionierende Justiz“. Es scheint ganz genau selektiert worden zu sein, was an die Öffentlichkeit „gelangen“ sollte und was nicht.

Ebenso symbolträchtig wird ein einzelnes Bauernopfer durch die Straßen getrieben.

„Eine einzelne Mitarbeiterin soll für all das und mehr verantwortlich sein. Sie ist versetzt worden, Maßnahmen gegen sie werden geprüft“, liest man auf lawblog.de.

Eine einzelne Mitarbeiterin? Das halte ich aber für ein großes Gerücht, dass das alles von einer Person verbockt wurde. Zumindest die Vorgesetzten müssen doch etwas mitbekommen haben. Dies ist zumindest ihre Aufgabe.

Immerhin verspricht Staatssekretär Jan Söffing: „Alle Umstände, die zu den Mängeln geführt haben, werden rückhaltlos aufgeklärt.” Mal sehen, ob es wirklich so kommt. Das Vertrauen in die Mönchengladbacher Justiz ist jedenfalls für die nächste Zeit dahin.

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